Das Buch ist sehr gut aufgemacht, die Bilder unterstreichen den Text! Die Worte sind kraftvoll und sprachliche sehr gut gesetzt. Schwärzer kann man die "rabenschwarze Subkultur" nicht malen. Das Buch ist faszinierend. Der Sprache wegen habe ich es sehr gerne gelesen. Und trotzdem entgegne ich der Feststelllung aus "Des Menschen Wolf: Das Leben ist nicht Liebe":
Das Leben ist DOCH Liebe.
Mit diesen schwarzen, eiskalten, zerstörenden Gedanken könnte ich nicht leben.
Die Gedichte haben mich beeindruckt. Auf der dunklen nachtschwarzen Seite des Lebens gibt es Lust aber auch Schmerz. Der Schmerz hält die Wunde offen, diese Art Lust belebt sie, lässt sie bluten, denn nur so ist es vielleicht möglich in dieser Zeit zu leben. Das sind meine Gedanken zu deinen Gedichten, Andere mögen es anders sehen.
Am 25. Juli 2010 | Antworten
lonelysetter hat "prayers on fire" zu Favoriten hinzugefügt Am 22. Juli 2010
Lyrik aus der Finsternis...
aus tiefster Gruft, mystisch, manchmal gespenstig, dass einem ein Schauer über den Rücken läuft. Aber - sehr ausdrucksstarke Gedichte, ... und höllisch gut !
Teuflische Grüße - von Lonelysetter.
Am 22. Juli 2010 | Antworten
barbarita.1 hat "prayers on fire" zu Favoriten hinzugefügt Am 22. Juli 2010
bienchen2904 hat "prayers on fire" zu Favoriten hinzugefügt Am 13. Juli 2010
alexxa hat "prayers on fire" zu Favoriten hinzugefügt Am 13. Juli 2010
flojoe hat "prayers on fire" zu Favoriten hinzugefügt Am 12. Juli 2010
Hintergrund
Anfang der 80er zerbrach ein Traum voll Sonne, Liebe und Sehnsucht. Die Sehnsucht blieb, doch die Nacht brach an. Mir viel das auf einem Festival auf, wo man bei 10 000 Besuchern, kein einziges buntes Kleidungsstück fand. Es entstand eine Subkultur, die oberflächlich gesehen alle Werte nivelliert, die Kulturgeschichte als Steinbruch ansieht und sich selbst im Laufe der Jahrzehnte durch Kommerzialisierung domestizierte. Sie bot einen Mikrokosmos, der das Streben nach Glück und Gerechtigkeit durch Melancholie und Trauer ersetzte, der Arroganz, Eitelkeit und andere menschliche Schwächen zur Tugend erhob und sich durch das Brechen der gesellschaftlichen Tabus Lust verschaffte. Außer Selbstmitleid und Egozentrik, haben große Teile dieser Gruppe auch einen Hang zu Mode, Mythen und Magie Vergangenheit. Ebenso gehört es zum guten Ton Gedichte zu schreiben. So gibt es kaum ein Gothicboard, ohne ein Forum für die Lyriker. Die formale Qualität meiner Poesie bildete sich im Laufe der Jahre unter den Hammerschlägen zahlreicher Kritiker an diversen, allgemeinen Lyrikboards heraus, die meist von Lehrern, Literaturstudenten und dergleichen geführt werden.
Ich habe nur einen Teil gelesen, aber bei aller Düsternis: die Gedichte haben was und gefallen mir. Gleich zu Anfang fühlte ich mich an die Totengesänge im Gilgamesche-Epos erinnert und an Lilith; auch nordeuropäische Vorstellungen fand ich in Andeutungen. Ich kenne mich in der einschlägigen Szene nicht aus. Was ist der politische, Gesellschaftliche und persönliche Hintergrund für Dich, so zu schreiben.
Am 11. Juli 2010 | Antworten
Hat mir gut gefallen. Nur habe ich noch nicht alle Gedichte gelesen. Man muß sich Zeit nehmen für die Gedichte. (Ich wollte mich eigentlich nur kurz einloggen und wieder aus, weil ich bei meinem werten PC etwas rumschrauben und einbauen muß und alle Programme neu installieren). Aber ich komme später wieder drauf zurück.
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