Philosophisches
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Von: Gelöschter Account
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Gelassenheit
"Seltsamerweise" denke ich heute Vormittag über Gelassenheit nach. Was sagen die Philosophen dieser Welt zu Bedeutung und Wirkung von Gelassenheit? Was sagt ihr?
Diese Geschichte habe ich einmal gehört und wiedergefunden: Der Zen - Meister Hakuin (1685-1768) wurde ob seines untadligen Lebenswandels allenthalben gepriesen. Ein schönes japanisches Mädchen, Tochter eines Lebensmittelhändlers, wohnte in der Nachbarschaft. Eines Tages entdeckten die Eltern, daß ihre Tochter schwanger war. Über den Vater schwieg sich das Mädchen aus, machte dem Ärger aber schließlich ein Ende, indem sie Hakuin benannte. Zornig eilten die aufgebrachten Eltern zu dem Meister. "Ist es so?" Das war alles, was er sagte. Das Kind wurde geboren und zu Hakuin gebracht, der zu dieser Zeit seinen guten Ruf schon verloren hatte, was ihn aber nicht weiter störte. Rührend sorgte er für das Baby. Ein Jahr später beichtete die reuige Mutter ihren Eltern, daß der echte Vater des Kindes ein junger Mann sei, der auf dem Fischmarkt arbeitet. Die Eltern eilten sofort zu Hakuin, fragten ihn nach dem Kind und sagten, sie wollten es wieder zurück haben. "Ist es so?" Das war alles, was er sagte, als er ihnen das Kind reichte. (Aus: Augenblicke der Stille, Worte und Gedanken großer Zen - Meister, ausgewählt und herausgegeben von Manfred Kluge, 1986, S. 104.
Lieben Gruß wollfrau
Erstellt: am 15.09.2010 um 10:38:34
Letzte Änderung: am 15.09.2010 um 10:33:29
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Von: sandwich BookRix-Legende
8974 Gruppenforen-Beiträge |
Gelassenheit
Zitat:
Nirwana ist die endgültige Dimension des Lebens, ein Zustand von Gelassenheit, von Frieden und Freude. Es ist kein Zustand, den du nach deinem Tod erlangst. Du kannst Nirwana jetzt gleich beim bewußten Atmen, Gehen und Teetrinken berühren.
Thich Nhat Hanh, "Das Glück einen Baum zu umarmen"
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Zitat:
Gelassenheit bringt die Überlegenheit der Zufriedenheit.
Sandwich, "Die Zufriedenheit ist die Schwester des Glücks"
Erstellt: am 15.09.2010 um 10:55:25
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Von: helgas. High Society Mitglied
4323 Gruppenforen-Beiträge |
Gelassenheit ist an sich eine gute Grundhaltung, denke ich
hat man sie, wie auch immer, erlangt, dann lebt man wohl leichter. Die brennenden Probleme scheinen weniger brennend, oder? Fürs Gemüt, für die eigene Gesundheit, für die unmittelbare Umgebung scheinen gelassene Menschen "pflegeleichter", weil sie sich quasi dreinschicken in die Gegebenheiten, ruhig und unaufgeregt, auch überlegt reagieren. Das ist sicher irgendwie wohltuend. Manchen geht's allerdings auch gewaltig auf den Keks...diese himmlische oder stoische Ruhe. Darüber kann ich lachen.
Die Kehrseite: kann man auf großes Unrecht, auf Verbrechen, auf Angriffe jedweder Art mit Gelassenheit reagieren? Wäre das gut und richtig? Kann man alles dulden, erdulden, mit Gelassenheit ertragen, was gewissenlose Menschen anrichten?
Sicher funktioniert das bei vielen Fragen, helfen kann man im gelassenen Zustand sicher auch viel besser als mit vollen Emotionen Wände einzurennen. Ich würde also unter Gelassenheit Ruhe und Besonnenheit bei allen Aktivitäten verstehen, auf keinen Fall aber Untätigkeit und nur hingebungsvolles Hinnehmen.
Man müsste vielleicht wieder einen Kompromiss finden, denn die absolute Gelassenheit zu erstreben, hieße ja auch auf alle Hochgefühle zu verzichten, oder? Will man das, kann man das und zu welchem Preis?
Erstellt: am 15.09.2010 um 11:37:56
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Von: Gelöschter Account
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Arbeit an sich selbst
Der Zen-Meister in der von wollfrau zitierten Geschichte ist aus meiner Sicht in seiner Gelassenheit zu bewundern. Andererseits baut er zu dem Kind eine Beziehung auf und gibt es dennoch freiwillig her. Das zeugt schon von beängstigender, übermenschlicher Größe.
In der Geschichte wird aus meiner Sicht ein Idealzustand beschrieben. Kann man sich ihm annähern und wenn ja wie?
Für gewöhnlich sagt man dem Alter eine größere Gelassenheit nach als der Jugend. Das Sammeln von Lebenserfahrungen bedingt jedoch nicht zwingend ein höheres Maß an Gelassenheit.
Ich glaube, um ein höheres Maß an Gelassenheit zu erreichen ist Arbeit notwendig. Gelassenheit fällt einem nicht einfach zu. Es gilt, auf sich selbst zu achten, seine Emotionen selbst zu erkunden und letztlich auch schrittweise zu überwinden.
Diese Arbeit kann einem niemand abnehmen. Man kann allenfalls das Glück haben, von verständnisvollen, achtsamen Menschen in seinem Bemühen durch positive Rückmeldung unterstüzt zu werden. Gerade dies tun ja gute Zen-Meister mit ihren Schülern.
Auch wollfrau ist ein gutes Vorbild. Auf dem Bild sieht sie sehr gelassen aus.
Erstellt: am 15.09.2010 um 12:15:13
Letzte Änderung: am 15.09.2010 um 12:44:15
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Von: Gelöschter Account
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Dem Kölner wird auch eine Gelassenheit nachgesagt
Man nennt sie die "rheinische Gelassenheit" und hat etwas mit Fatalismus zu tun oder der Erkenntnis, nichts an den Dingen der Welt ändern zu können, jene urkatholische Grundhaltung die auch manchen asiatischen Religionen und Sekten als idiologische Basis dient. Zu dieser Gelassenheit trägt gerade die Kirche nicht unerheblich bei, wie man aus einem kölschen Witz heraushören kann. * Tünnes trifft Schäl mit dem Gebetbuch unterm Arm auf dem Weg zum wochenendlichen Puffbesuch. "Warum häste dann ding Jebetboch dobei?" fragt der Tünn den Schäl. "Wem'mer et jefällt", antwortet Schäl promt, "blieven isch bes morje fröh und john dann vun do us direk in den Kirsch, öm für ze beischte. Dann schmeck och middachs datt Esse widder" * Der Ablass im Handumdrehen beschehrt den Katholen ein fast religös sorgenfreies Leben, wenn man es wie der Kölner zu handhaben weiß. Ein solche Gelassenheit färbt sich sogar auf eine Evangelen wie mich ab, und das, obwohl ich schon seit ewigen Zeiten nicht mehr diesen "Verein" sponsere.
Erstellt: am 15.09.2010 um 16:04:39
Letzte Änderung: am 15.09.2010 um 16:06:25
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Von: Gelöschter Account
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Gelassenheit
hat nichts mit Fatalismus zu tun. Das ist eine sehr irreführende Gleichmaerei. Ich stimme da eher mit harryh überein, wirkliche Gelassenheit ist harte Arbeit. Die aber im Alter sicherlich leichter fällt, weil sich viele Situationen, die Gelassenheit erfordern ja wiederholen. Man lernt mit der Zeit Wichtiges und Unwichtiges besser zu unterscheiden aus der Erfahrung mit dem Leben. Aber das eigene Tmeperament spielt bei der Fähigkeit gelassen zu bleiben auch eine Rolle.
Erstellt: am 15.09.2010 um 16:07:45
Letzte Änderung: am 15.09.2010 um 16:08:24
Die Welt und das Leben zu lieben, auch unter Qualen zu lieben, jedem Sonnenstrahl dankbar offenstehen und auch im Leid das Lächeln nicht ganz zu verlernen - diese Lehre jeder echten Dichtung veraltet nie und ist heute notwendiger und dankenswerter als je Hermann Hesse
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Von: Gelöschter Account
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Nein, Gelassenheit kann auch Gleichmut sein
Nimmt man die religiös motivierte Basis asiatischer Lebensnormen, dann kann es harte Arbeit sein, sich weltlicher Gewohnheiten zu entledigen, denn man hockt sich auf der pelle und würde verrückt werden ohne eine gewisse Gelassenheit. Aber im Prinzip kann es nur eine Form des Fatalismus sein. Diesen Fatalismus kann man instrumentalisieren. Siehe das Kastensystem in Indien. Während der rheinische Fatalismus unter der regiden Strafandrohung der Kirche zum Beichten führt, hat der fatalistisch geprägte Inder eher die Gleichgültigkeit des Kölners, der mit dieser Gleichgültigkeit eher das Schulterzucken meint, und diese oder eine ähnliche, gleichbedeutende GGeste gibt es in fast alle Nationalitäten und besonders in katholisch geprägten Ländern. Amerikanische Kalvinisten packen an und kastengebeutelte Inder setzen sich hin und warten. Der Katholik wartet auf den Weihnachtsmann, der Evangele ist sein eigener Weihnachtsmann.
Das Fatale an der religiösen Grundstimmung ist doch, dass wir uns zu beugen haben. Man nennt es Glauben. Wenn wir glauben, dürfen wir etwas erwarten. Trifft diese Erwartung nicht zu, dann verfallen die Katholiken nicht selten ins Fatalisische: "Warum ich, Herr, warum bestrafst Du mich so hart?" Und was antwortet der Pfarrer dann? "Beichte und bete!" In der Bibel steht es als Geschichte drin, man muss sie nur kennen und schon weiß man, dass alles aus der Lebensführung her rührt, die uns die Religion aufzwingt. Der Rhythmus des Betens - übrigens auch bei den Katholiken eigentlich fünf Mal am Tag! - bestimmt die Effiziens des Lebens. Und wer darüber hinaus noch denkt, dass Fatalismus etwas mit Arbeit zu tun hat, muss nach Köln ziehen. Nicht um sonst gab es bis vor Kurzem in Köln die meisten Brauereien, die meiste Kneipen und heute noch die meisten Kioske. Denn da gibt es Alkohol und damit fühlt sich der Kölner in seiner rheinischen Gelassenheit dem Fatalismus bestens gewachsen.
Erstellt: am 15.09.2010 um 16:39:53
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Von: Gelöschter Account
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Echte Gelassenheit
komt aus der Person, und hat überhaupt nichts mit der Umgebung zu tun, in welcher er aufwächst. Der Zen-Meister in Wollfraus Geschichte hatte mit keinem einzigen der Einflüsse zu tun, die Du hier anführst. Es kannte die Köllner nicht, und nicht die Evangelen und nicht die Katholen. Und doch hatte er den höchsten Grad an Gelassenheit erreicht. Du versuchst Gelassenheit als Folge des Sozialen Umfeldes zu erklären. Damit machst Du es zu einem soziologischen Thema und nicht zu einem Philosophischen.
Erstellt: am 15.09.2010 um 17:38:03
Die Welt und das Leben zu lieben, auch unter Qualen zu lieben, jedem Sonnenstrahl dankbar offenstehen und auch im Leid das Lächeln nicht ganz zu verlernen - diese Lehre jeder echten Dichtung veraltet nie und ist heute notwendiger und dankenswerter als je Hermann Hesse
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Von: philhumor BookRix-VIP
2614 Gruppenforen-Beiträge |
Gelassenheit - nicht ohne Nebenwirkungen
Positiv besetzte Worte – Worte, die man automatisch in die Kategorie 'erstrebenswert, wünschenswert' einordnet – haben den Nachteil, dass man über sie nicht mehr viel nachdenkt. Die positive Gefühlszuwendung zu diesen Worten tritt automatisch ein. Doch wie jedes Medikament auch Nebenwirkungen hat, so haben auch diese positiv besetzten Worte Nebenwirkungen, die mitunter gefährlich sein können. Gelassenheit ist solch ein Wort.
Wo wäre Schiller gelandet, wenn er sein Leben in Gelassenheit verbracht hätte? Wenn es ihm gleichgültig gewesen wäre, dass Herrschende sich arrogant benehmen und ihre Untertanen wie Dreck behandeln? Don Karlos oder Wilhelm Tell wäre wohl nie geschrieben worden. Schiller fehlte dann einfach der Antrieb, die Wut, das Aufgeregtsein – all das, was ein Ventil suchte in seinem Schreiben, und hineinfloss in seine Schreibfeder, sich auf dem Papier ergoss und breitmachte als fantastische Tragödien.
Gelassenheit kann man auch mit Medikamenten herstellen, die den Patienten ruhig stellen – doch gleicht er dann noch einem Menschen oder nicht vielmehr einem Zombie?
Hätte Goethe seinen Werther geschrieben, wenn er gelassen geblieben wäre? Wir verdanken seiner Nicht-Gelassenheit einen hervorragenden Roman. Goethe brauchte den Verliebtheits-Zustand, um den West-östlichen Divan zu schreiben. Zugegeben, er hat mit dieser Methode manche Frau unglücklich gemacht. Doch die Frauen, in die er verliebt war, sie waren ihm Antrieb und Ansporn, Inspirationsquelle, um tiefe, gefühlsstarke Verse und Zeilen zu schreiben.
Die Gelassenheit eines buddhistischen Mönchs verleitet ihn nicht dazu, sich aufzumachen in die Wirrungen der Welt, um dort mit wirkendem Verstand zu sichten, zu schauen und neu zu gestalten. Er ist kontemplativ, hat Abstand – doch dieser Abstand sorgt auch dafür – als Nebenwirkung – dass man nicht betroffen ist von dem Weltlichen. Es berührt einen nicht. Gelangt nicht zu einem.
Er soll Mitgefühl empfinden mit der ganzen Welt? Mitleid und liebende Anteilnahme in sich spüren? Er soll voranschreiten vom Einzelfall, den er kennt, zur Allgemeinheit, und jedermann mit einschließen in seine liebende Gedankenwelt? Doch was ist, wenn er nicht genügend Einzelne kennt? Wenn er gar niemanden kennt, dem er ein besonderes Gefühl der Verbundenheit entgegenbringt? Heißt, alle lieben mit gleicher Intensität, nicht auch: keinen lieben?
Gleichgültig im Innersten; gelassen bis zur Verzweiflung, die er aber nicht spüren darf, nicht zulassen darf. Denn ihm wurde verheißen, dass er einen Zustand erreicht, der noch höher zu bewerten ist als Glückseligkeit: Doch dieses Nirwana, diese Gelassenheit ist nicht-bemerkte-Traurigkeit, verborgene Verzweiflung. Denn er kann nichts mehr bemerken, wahrnehmen, fühlen, weil seine Gefühle sich zurückgezogen haben – die Tentakeln seiner Empfindungswelt haben sich nicht verfeinert, sondern sind abgestumpft, abgestorben.
Das als Gelassenheit zu bezeichnen ist Usus – aber wer führt ihn von dort hinaus? Er selber hat jeglichen Zugang versperrt zu sich. Eingekapselt in seine Ideologie dringt kein Humor zu ihm. Denn damit müsste er zugeben, dass seine jahrzehntelang praktizierte Meditation Unsinn war und ein Fehler. Gelassenheit als Sackgasse.
So wie das Immun-System Stress braucht, Antigene – denn es will und muss gefordert werden, dazulernen, sich entwickeln – so braucht auch der Mensch den Stress, die kleinen Unzufriedenheiten in seinem Leben.
Urlaub ist ganz schön – doch wenn man immer Urlaub hat, dann fehlt einem etwas: die Betätigung, die Herausforderung. Gelassenheit ist Urlaub vom Stress. Doch dauert dieser Urlaub zu lange oder wird er gepriesen als seligmachender Dauerzustand: dann treten die erwähnten Nebenwirkungen ein.
Gelassenheit: ein Medikament nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen. Fragen Sie ihren inneren Arzt oder inneren Apotheker.
LG Phil Humor
Erstellt: am 15.09.2010 um 17:45:59
Letzte Änderung: am 15.09.2010 um 17:46:31
Dank Philosophie und Humor kommt mir das Leben lebenswert vor.
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| 10.

Von: moonlook BookRix-VIP
1676 Gruppenforen-Beiträge |
Was Philosophen
sagen, weiß ich nicht... Gelassenheit...ist etwas, was andere in Rage bringen kann. Manchmal sehe ich sie als ein Stück Überheblichkeit an. Wobei man sie auch als ein Stück Unsicherheit ansehen kann, die man gerne verstecken möchte. Gelassenheit wird einem nicht in die Wiege gelegt,denn der Mensch übte sich noch nie in derselben!Es ist eine Frage des geistigen Trainings! Ein Ausdruck des In-sich-Ruhens! Ich unterscheide auch: zur Schau gestellte Gelassenheit oder selbst/bewusste erlebte Gelassenheit. Die Erste erkennt man wohl an der Körperhaltung, behaupte ich mal so. Vielleicht auch an der Ausstrahlung eines Menschen. Ein fliehender Blick, ineinanderverschränkte Hände. In einer Korrespondenz kann man auch als mal annehmen, dass der Schreiber alles andere als gelassen war. Obwohl das bestimmt wiederlegt werden kann/könnte! Die Zweite ist das Sich-zurücknehmen. Aus der bewußt erlebten Welt, sich eine eigene Welt zu schaffen, in der man sich sagt, dass erst wenn man zur Ruhe gekommen ist, die Welt um sich ruhiger wird! Auch sie strahlt man aus. Eine würdevolle Gelassenheit. Aber ist es nicht auch schwer, an diese Menschen heranzukommen? Sehen sie einem nicht auch von oben herab? Nur, wenn man nicht selbstbewusst genug ist! Die Ruhe in sichverstehen andere Menschen oft nicht. Und manches mal versteht man selbst nicht, warum man diese Ruhe, diese Gelassenheit in sich spürt. Jedenfalls ist sie eine gute Kraft in uns! moonlook
Erstellt: am 15.09.2010 um 18:27:33
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