Sein Buch am Stück oder in Scheiben? – Mit der Gefahr, dass 67 Kapiteln in 34 Büchern den Leser vor den Kopf stößt. Eure Meinung dazu?
Eine Frage, die ein User in einer DD-Gruppe aufgeworfen hat.
Sein hypervoluminöses E-Book
"In Scheiben oder am Stück?"
seiner Leserschaft zuzumuten.
Das ist also etwas kritisch umformuliert das Thema,
welches hier aufgeworfen wird.
Die dazugehörige Antwort hat sich an der ganz spezifischen... mehr anzeigen
Sein Buch am Stück oder in Scheiben? – Mit der Gefahr, dass 67 Kapiteln in 34 Büchern den Leser vor den Kopf stößt. Eure Meinung dazu?
Eine Frage, die ein User in einer DD-Gruppe aufgeworfen hat.
Sein hypervoluminöses E-Book
"In Scheiben oder am Stück?"
seiner Leserschaft zuzumuten.
Das ist also etwas kritisch umformuliert das Thema,
welches hier aufgeworfen wird.
Die dazugehörige Antwort hat sich an der ganz spezifischen Leserschaft des Autors auszurichten, also an der Zielgruppe.
Man sollte ihr keinesfalls zuviel zuzumuten.
Die schlimmste Zumutung besteht darin,
eine langweilige Story elend breit auszuwalzen.
Da macht es dann generell keinen Unterschied mehr,
ob man den Text in einzelne Bände zerstückelt
oder alles am Stück präsentiert.
Das E-Book ist ohnehin ein schlechter Informationsträger
für ellenlange Abhandlungen. Gerade dann findet es nur
wenig Akzeptanz, wenn es der Leser in unbequemer Haltung
nur am Laptop lesen kann,
weil er nämlich über keinen Reader verfügt.
Verfügt der Leser nur über ein Netbook (= Mini-Notebook)
wird er die Texte nur mal eben überfliegen,
sich aber niemals durch ein 379-seitiges Werk hindurcharbeiten.
Man sollte sich als Autor vor allem keine allzu großen Illusionen machen. Wenn ein User Dein Buch anklickt, hat er es noch längst nicht gelesen. Der klickt Dein 379-seitiges Pamphlet an
und kommentiert breit grinsend:
Waansin!
Sxhreip bidde schnääl waiter
bidde, bidse ...
xD
und sag bidde beschait.
Oft genug hat so eine(r) sich nicht mal bis zur Seite 5 Deines Buches vorgearbeitet.
Wer solche Leser hat, braucht keine Feinde mehr,
auch wenn diese Dein Buch mit schwarzen Herzen
und Dich selber mit Freundschaftsofferten nur so zubombardieren.
Man kann das hier alles sehr gut beobachten,
auch wenn man wie der Autor
Der Dschauli 8-) 8-) ;-) 8-) 8-) DD
seinen Lesern noch niemals einen langen Text unterbreitet hat.
Dabei verfügt er in der von ihm moderierten Gruppe
PRINCESA INTERNACIONAL
über ein großartiges und hochintelligentes Publikum.
http://www.bookrix.de/_group-de-princesa
Da sei nur mal das
Graef :-P lein
als Beispiel eines Users (Leser?) benannt.
:D ;-) :D
Soviel mal vorab zu diesem Thema.
:-)
dschauli
Die Satiregruppen-Userin Dragondream hat kürzlich ihre Gruppe mit dem folgenden Poem bedacht
Übersättigt und dumm?
Medienversorgt.
In allen Sparten.
Der Mensch,
der nichts mehr glaubt?
Dem nichts aufstösst
weil abgestumpft?
Volksberieselung
ausgehend von
Pseudo-Sendungsbewußten.
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Die Satiregruppen-Userin Dragondream hat kürzlich ihre Gruppe mit dem folgenden Poem bedacht
Übersättigt und dumm?
Medienversorgt.
In allen Sparten.
Der Mensch,
der nichts mehr glaubt?
Dem nichts aufstösst
weil abgestumpft?
Volksberieselung
ausgehend von
Pseudo-Sendungsbewußten.
Schaltstelle der Volksverdummung.
Gewaltverwaltungsapparat TV.
Überdosierung
Television in Immission...
Verblödungstaktik
Schleichende hineinsendung.
Fatale Einwirkung
auf "fromme"Menschen.
Die aufklärerischte Zeit
der Menschheit?
Ich wünsche mir Joshua
mit einem Blitz
in geballter Faust,
ein überhelles Licht
und alles ist aus..
G.B.
Dieses appellträchtige Poem findet dort natürlich Akzeptanz
und hat somit von zuständiger Seite
ein entsprechendes Dankeschön erfahren,
weil es auf dort stets willkommenes
TV-Bashing
:D
anlegt war.
Sein Endvers bringt aber auch
extreme Resignation zum Ausdruck.
Man hätte diesen Abschluß etwas volkstümlicher
ausgestalten können, nämlich mit der
schwäbischen Redewendung:
Liabs Herrgöttle vo Biberach
schlag ra - schlag ra
- schlag endlich ra!
Was damit gemeint ist?
Der regional Allmächtige
der oberschwäbischen Region,
in welchem auch die äußerst "gewissenhafte"
Annette Schavan
http://www.stuttgarter-zeitung.de/media.media.34e47c92-7242-42f0-9eb3-0f80024321e0.normalized.jpeg
ihren Bundestagswahlkreis Ulm nachwievor einzuvernehmen vermag,
möge in schlagkräftiger Manier
zum Handgreiflichen überwechseln.
Also eben nicht einem möglichen
barocken Erscheinungsbild entsprechend:
Wie der Truthahn ein Rad schlagen.
Im Falle der (zu) hochstudierten und TV-medial lange genug zu hochgepriesenenen und auch hochgejubelten aber inzwischen ausbildungslosen A. Schavan könnte es aber auch
gerade das Biberacher Herrgöttle gewesen sein,
welches endlich seiner Hauptpflicht, nämlich dem
Ra :@ schlage
nachgekommen ist.
xD
Dieser landschaftlich markig-charmante Imperativ ist heutzutage
leider wohl in Vergessenheit geraten.
DD`s einstmaliger Mathematikpauker ist sich in diesem Ausspruch
schon mal
ganz gerne ergangen,
wenn es mit der von ihm geleiteten Klasse
leistungsmäßig mal wieder alles im Argen lag.
Der in Oberbayern geborene und aufgewachsene Buchautor
Hannes Burger
hatte vor fünf Jahren in einer satirischen Bild-Kolumne
diese Redewendung eingeflochten.
Mehr läßt sich von dieser kaum noch "ergoogeln".
Satirisch Qualifizierteres schon gleich gar nicht!
Die Internet-Kommunikation findet,
mutmaßlich vom TV-Gequatsche inspiriert,
nämlich selten genug
auf sprachlich einfallsreichem Niveau statt,
was aber wiederum zeitgeistspezifisch ist.
Nachfolgend der satirisch ansprechend gestaltete Essay von Hannes Burger.
http://www.bild.de/regional/muenchen/nuernberg/was-wuerde-er-heute-der-csu-sagen-5192474.bild.html
Abschließend auch noch etwas zu seiner Person:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hannes_Burger
http://www.br.de/themen/bayern/inhalt/kult-und-brauch/hannes-burger-fresko100~_v-image512_-6a0b0d9618fb94fd9ee05a84a1099a13ec9d3321.jpg?version=1330965251506
:-)