Nein, ich will hier nicht erzählen, wie ich mit dem Schreiben anfing, das würde zu weit führen. Diese Vorstellung wird ohnehin schon lang werden. Diese Gruppe soll auch für alle und alles da sein, also nicht nur meiner eigenen Promotion gelten … Aber um hier den Anfang zu machen, möchte ich mal erzählen, wie die Idee der Legenden von Merim entstanden ist.
Eines Mittags saß ich im Wohnzimmer meiner Eltern, zum Mittagessen hatte... mehr anzeigen
Nein, ich will hier nicht erzählen, wie ich mit dem Schreiben anfing, das würde zu weit führen. Diese Vorstellung wird ohnehin schon lang werden. Diese Gruppe soll auch für alle und alles da sein, also nicht nur meiner eigenen Promotion gelten … Aber um hier den Anfang zu machen, möchte ich mal erzählen, wie die Idee der Legenden von Merim entstanden ist.
Eines Mittags saß ich im Wohnzimmer meiner Eltern, zum Mittagessen hatte ich mir die Schallplatte Violin Concertos Nos.1-7 von Mozart aufgelegt, es war kalt und die Sonne schien. Da war ich wohl fünfzehn Jahre alt als ich auf einem Notizblock anfing wie besessen meine eigenen Legenden zu schreiben…
Seit Jahren hatte ich mir eine Kriegerin zu der ‚Unendlichen Geschichte‘ von Michael Ende ausgedacht und einige Abenteuer an der Seite des großen Kriegers Atréju ausgedacht … Mronda, eine dunkle, große, tapfere Frau, mit starken Willen, Verlangen nach Freiheit und Mut, welche ihre unglaublich romantische Seite vor dem Rest der Welt versteckte, wuchs heran. Das Lesen von Michael Endes Büchern war ein positiver Schock für mich gewesen, und meine Ansprüche an neuen fantastischen Lektüren waren sehr hoch geschraubt. Ich wusste genau, was ich lesen wollte… Eines Tages fand ich das Buch ‚Elfentanz‘ von Wolfgang und Heike Hohlbein – ein Kampf gegen den Untergang fantastischer Völker – ich war hin und weg von der Beschreibung der Elben, Larian, meine Güte, das war für mich der ideale Gegenspieler meiner dunkeln Prinzessin!!!
Die geheimnisvolle Kriegerin aus den Steppen von Fantasien verwandelte sich in eine dunkle Prinzessin eines mysteriösen Volkes in einem riesigen Wald. Begeisterte Reiterin und Wanderin in meinen heimatlichen Wäldern Nordhessens waren die Bäume und ihre Geheimnisse unglaublich wichtig für mich. Auf Reisen nach Italien, durch die Schweiz oder in Österreich beeindruckten mich die Berge, sie waren mir unheimlich, das Licht verhielt sich so anders in diesen Gegenden… Das Land der Elben bot einen wunderbaren Kontrast zu den riesigen Wäldern der Bréschènia. Mronda sollte einen Zwillingsbruder haben, in vielen meiner Geschichten taucht immer wieder ein Zwillingsbruder auf, merkwürdiger Weise bin ich Mutter von zweieiigen Zwillingen, zwei achtjährigen Mädchen … Mystère!
Von Anfang an wollte ich eine Liebesgeschichte schreiben – ganz egal, ob andere mich dafür auslachten, es ist doch meine Geschichte – Punkt. Dazu zeichnete ich alle nur erdenklichen Personen, Xorthan, Fant, eine Prostituierten, welche sich mit Mronda anfreunden wird, Mésoja, ihre Zofe, Larian, Ellwynn, Tibor ist viel später dazu gekommen. Ich habe keine Ahnung, wie oft ich diese Geschichte aufgeschrieben habe. Mir war bald aufgefallen, dass die komplizierten Handlungen zu schnell beschrieben wurden. Mit den Jahren veränderte sich auch das Liebesverhältnis zwischen Larian und Mronda, aber ich denke, mittlerweile bin ich sicher, wie die Geschichte ablaufen soll – jetzt muss sie nur nach ausgeführt werden.
Wer jetzt noch Zeit hat, ist eingeladen, auf die Reise in das erste Kapitel zu folgen.
Wahrscheinlich werde ich nach und nach noch ein paar Einzelheiten erläutern …
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Gelöschter User
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lightspeed
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:D