in der Zeitung gelesen, der Verfasser heißt Klaus Hampe und da ich es für sehr gut empfinde stelle ich es einmal hier ein.
Handeln nach dem Jesus-Prinzip?
Ich bin oft auf Hilfe anderer angewiesen und werde häufig sehr schlecht behandelt. Ich habe den Eindruck, dass sich der Ton in Geschäften, Arztpraxen und Ämtern immer mehr verschlechtert. Freundlich ist man nur zu Menschen, die schön aussehen und gesund sind, außerdem dreht... mehr anzeigen
in der Zeitung gelesen, der Verfasser heißt Klaus Hampe und da ich es für sehr gut empfinde stelle ich es einmal hier ein.
Handeln nach dem Jesus-Prinzip?
Ich bin oft auf Hilfe anderer angewiesen und werde häufig sehr schlecht behandelt. Ich habe den Eindruck, dass sich der Ton in Geschäften, Arztpraxen und Ämtern immer mehr verschlechtert. Freundlich ist man nur zu Menschen, die schön aussehen und gesund sind, außerdem dreht sich alles ums Geld. Verändert sich unsere Gesellschaft tatsächlich, und was können wir dagegen tun?
Verändert sich unsere Gesellschaft? Ich glaube nicht. Denken Sie an die alten Griechen. Auch da zählten nur die Schönen, Starken und Reichen: die schöne Helena, der strahlende Achill, die makellose Aphrodite, der starke Herkules. Auch in der Antike gab es schon hässliche, kranke und arme Menschen. Aber die hat wohl schon damals keiner beachtet.
Nein, ich glaube nicht, dass die Gesellschaft sich verändert. Aber wir verändern uns: Unsere äußere Schönheit verblüht, während wir altern. Krankheiten bestimmen mehr und mehr unser Leben, und dafür schwinden mit den Jahren unser Einfluss, unsere Macht und wir werden weniger beachtet.
Vor 20 Jahren hat die Verkäuferin mich noch anerkennend gemustert, wenn ich mich in der neuen Hose vor dem Spiegel drehte. Heute schaut die Arzthelferin kaum noch über den Tresen, wenn sie mir das Rezept gibt. Aber war ich anders? Habe ich vor 20 Jahren die 70-jährige Oma an der Bushaltestelle angelächelt? Wahrscheinlich nicht. Die habe ich wohl auch übersehen.
Ich denke, das müssen wir im Alter lernen: Wir sind nicht mehr „in“. Das ist eine ganz wichtige Lektion. Wenn ich aufhören kann, wichtig sein zu wollen, wenn ich aufhören kann, mich um meine Wirkung auf andere Menschen zu kümmern, dann werde ich frei, mich selbstlos um andere Menschen zu kümmern. Das ist ein schönes Ziel, das macht mich innerlich schöner und liebenswerter.
Und wie ist das nun mit der Unfreundlichkeit? Gegen Unfreundlichkeit hilft nur ein Mittel: Freundlichkeit. Das alte Jesusprinzip: Tue für andere genau das, was andere für dich tun sollen. Werden Sie Vorbild. Beachten Sie andere Menschen, fangen Sie damit an, aufmerksam und hilfsbereit zu sein. Wir können selbst warmherzig werden. Denn wenn ich friere, muss ich ein Feuerchen anmachen. Es bringt nichts, übers Wetter zu schimpfen.
Klaus Hampe
maxemiliankrooger
Hallo Maheide meinst du diesen Text? ich habe mir erlaubt ihn zu kopieren und hier her zu stellen.
Maxe
maheide vor 5 Tagen
Gedanken zur neuen Woche:
Jesus sagte zu ihr: Maria ! Da wandte sie sich zu ihm um und sagte auf hebräisch : Rabbuni, das heisst "Meister". Jesus sagte zu ihr:... mehr anzeigen
Hallo Maheide meinst du diesen Text? ich habe mir erlaubt ihn zu kopieren und hier her zu stellen.
Maxe
maheide vor 5 Tagen
Gedanken zur neuen Woche:
Jesus sagte zu ihr: Maria ! Da wandte sie sich zu ihm um und sagte auf hebräisch : Rabbuni, das heisst "Meister". Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern, und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. -
Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.
Joh.20, 16-18
Dies also wird uns vom Osterereignis berichtet. Verängstigte, teilweise auch zunächst ungläubige Menschen, die doch schließlich glaubend im Verborgenen verbleiben. Maria von Magdala jedenfalls hatte Jesu Vorhersage, er werde auferstehen, vergessen oder verdrängt, denn sie eilte in der Frühe zum Grab, um Jesus einzubalsamieren; einen lebenden Jesus jedenfalls hatte sie nicht erwartet. So auch die Jünger nicht. Das Ereignis war auch nur für wenige zu sehen und zu glauben. Aus der Sicht der Welt fand es auch nicht statt. Sie ging und geht ihren Gesetzlichkeiten nach, will Außergewöhnliches nicht wahrhaben, was auch für manche Theologen gilt. Wie einst die Rabbiner und Schriftgelehrten, versuchen sie auch heute, den Skandal, das höchst Unwahrscheinliche, aus der Welt zu halten, die eigene Ratio so zur "Ultima Ratio" zu machen. Damit aber ist der Mensch wieder Herr über alles, selbst Gott findet hier wieder einen ( nur relativen ) Platz. Uns Christen ist aber zugerufen "ER ist auferstanden, Christus ist auferstanden", Gott ist kein Teil eines allgemeinen Relationengeflechts, Du und Ich, wir sind wahrlich frei geworden durch Christus, wir sind in der Nachbarschaft des Absoluten, wahrhaftig "Kinder Gottes" geworden.
Dass Ihr diese österliche Freude findet, lebt und atmet durch Sein Leben, wünsche ich Euch wie auch mir.
Maheide
maxemiliankrooger
Leider habe ich im Moment nicht die Zeit etwas dazu zu sagen, muss mich mehr um meine Frau kümmern.
Liebe grüße Maxe
salzburg
Lieber maheide
es ist heute genau so wie damals. Ich fühle mich sicher nicht frei...trotz der
Verkündigungen und wahren Worte von Jesus. Warum ist diese Angst immer
noch gegenwärtig? Ich würde sagen, "Angst vor den Leben"! Die aber
wenn ich mich auf das "Jetzt besinne"- und... mehr anzeigen
Lieber maheide
es ist heute genau so wie damals. Ich fühle mich sicher nicht frei...trotz der
Verkündigungen und wahren Worte von Jesus. Warum ist diese Angst immer
noch gegenwärtig? Ich würde sagen, "Angst vor den Leben"! Die aber
wenn ich mich auf das "Jetzt besinne"- und keinen Gedanken nachhänge - außer den EINEN den ich gerade denke nicht zu spüren ist.
Trotzdem fühle ich mich zu Hause bei den Worten Jesus die ER zu Maria
spricht. Es ist doch paradox unser Leben. Verdrängen und dann die große Angst
davor "Erkannt zu werden"!
Ich persönlich kann nur kleine Teile verstehen und im täglichen Leben
nachvollziehen. Die Gleichnisse haben mich verstehen gelernt. So wird unser Leben gedacht sein, sich an die Hl. Familie anschließen und gemeinsam
weiter gehen. Mich bringt das nachdenken über die Worte gerade in der
Osterzeit zu mehr Zuversicht.
maheide du zeigst uns immer wieder
einen Weg der zu mehr Freiheit führt.
Grüße Waltraud
Lieber Maxe,
du hast eine schwere Zeit zu bewältigen. Ich denke an dich und an deine liebe Frau. Sage ihr liebe Grüße von mir.
Alles Liebe für dich
Waltraud