hab das ganze geschehen der letzten tage jetzt mal so durchgesehen und komme zu dem entschluss, dass dies hier nicht die richtige gruppe für mich ist.
es heisst "diskussion" doch leider kam von jessi nur ein beitrag mit ihrer meinung, als ich sie widerlegt habe, kam nichts mehr.
dich mike, hab ich gefragt, wen speziell du meinst mit deiner aussage, darauf kam auch nichts.
so entsteht kein gespräch und nichts, was einem wirklich... mehr anzeigen
hab das ganze geschehen der letzten tage jetzt mal so durchgesehen und komme zu dem entschluss, dass dies hier nicht die richtige gruppe für mich ist.
es heisst "diskussion" doch leider kam von jessi nur ein beitrag mit ihrer meinung, als ich sie widerlegt habe, kam nichts mehr.
dich mike, hab ich gefragt, wen speziell du meinst mit deiner aussage, darauf kam auch nichts.
so entsteht kein gespräch und nichts, was einem wirklich helfen könnte. manuela hat es schon richtig ausgedrückt, wir sitzen alle im selben boot, warum nicht einen austausch fortführen, von dem man profitieren kann?
gerade das ist es, warum ich gern hier bei bx bin: habe menschen "kennengelernt", mit denen ich mich austauschen kann, menschen durch die ich mich weniger "ausserirdisch" fühle. menschen, die mir auch mal sagen: das was du da grad geschrieben hast ist einfach nur scheisse! - aber danach kommt ein "weil..." und es entsteht eine diskussion. entweder sehe ich dann, dass es wirklich sch**** war, oder aber der andere erhält einen blick durch meine augen und sieht, dass es von diesem winkel aus durchaus so ist.
was ich damit sagen will ist, dass mir eine offene meinung wichtig ist, ob nun positiv oder negativ, hauptsache nicht hintenrum oder eisiges schweigen.
ich habe in der letzten zeit meine freundesliste aussortiert, denn menschen, die noch nichtmal eins meiner bücher gelesen haben und sich auch nicht die mühe machen, ihre gedanken dazu mal niederzuschreiben, die brauche ich nicht (dabei kommt es mir nicht auf sterne an, sondern darum, dass sich jemand mit meinen themen befasst - wem das zu kompliziert ist, dem bin ich auch zu kompliziert.)
wenn ich in meinen beiträgen zur diskussion zu "professorhaft" rübergekommen bin, dann kann man mir das auch sagen-hier oder wenn man sich nicht traut, dann halt per pn.
allen, die so denken sei aber gesagt, dass ich aber nicht einfach so daher quatsche. ich beschäftige mich viel mit meiner krankheit und damit meine ich nicht verfallen in endlose grübeleien sondern ausarbeiten von dingen, die mir helfen können.
wer meine bücher gelesen hat weiss, dass ich die diagnose noch nicht einmal ein jahr habe, was aber nicht heisst, dass ich erst seit diesem zeitpunkt erkrankt bin. doch seit diesem punkt hat sich mein leben verändert. bx hat auch dazu beigetragen, wie ich oben beschrieben habe und verschiedene andere dinge, die seit dieser zeit angelaufen sind.
was mir aber am meisten hilft ist, dass ich weiss, was wichtig ist im leben und auch endlich dabei bin es so umsetzen, wie ich es möchte.
ich nutze mein schreiben als therapie. könnte noch viel schreiben, doch die leute, die mit mir schreiben, wissen, dass es noch weiteres gibt.
als fazit also zu sagen: offenheit hilft - im umgang miteinander, mit der krankheit.
die "normalos" sind schon verschlossen genug uns gegenüber oder "unter-aller-sau"-offen - warum sollten wir miteinander dann auch noch so umgehen???
freya
aliehs
Also abgesehen von den etlichen Rechtschreibfehlern kann ich dich denke ich verstehen, ich war auch wütend und verzweifelt, als meine Erwerbsunfähigkeit um ein Jahr verlängert wurde. Ich musste schon mit 19 Rente beantragen wobei letztendlich eine Rentenauskunft ausgereicht hat,... mehr anzeigen
Also abgesehen von den etlichen Rechtschreibfehlern kann ich dich denke ich verstehen, ich war auch wütend und verzweifelt, als meine Erwerbsunfähigkeit um ein Jahr verlängert wurde. Ich musste schon mit 19 Rente beantragen wobei letztendlich eine Rentenauskunft ausgereicht hat, weil klar war, dass ich keine Rentenansprüche habe, da ich bisher nur in der Schule war und nicht gearbeitet hatte...Ich bin auch ständig in der Klinik wegen SVV oder Suizidversuchen, aber ich denke, dass es viel mit einem selber zu tun hat, wie andere auf einen reagieren, wurde am Mittwoch nach ca. sechs Monaten entlassen und ab morgen bin ich in der Tagesklinik. Du musst etwas ändern wollen, sonst hat Tagesklinik keinen Sinn und auch bei meinen Suizidversuchen sind sie am zweifeln, ob ich die Tagesklinik ohne Zwischenfälle schaffe...Ich weiß das mit dem Wollen ist leichter gesagt, als getan, im einen Moment will man etwas ändern und dann wieder nicht...Kenn ich nur zu gut, ich habe auch mehrere Seiten, die sich permanent widersprechen...auf der einen Seite bin ich froh, dass das mit der Tagesklinik so schnell geklappt hat, da sie mich dort schon kennen und weil meine Psychologin von Station sich dafür eingesetzt hat, haben sie mich dazwischen geschoben, obwohl sie zur Zeit ziemlich überfüllt sind und andere erst im Juli einen Termin für ein Vorgespräch bekommen haben...Auf der anderen Seite habe ich überhaupt keine Lust auf die Tagesklinik...oder überhaupt auf die Klinik, auf der einen Seite verstehe ich dich, auf der anderen Seite auch nicht, ich meine ich verletze mich auch und habe schon einige Suizidversuche hinter mir, aber im Grunde weiß ich, dass es nichts bringt und dass es scheiße ist, vor allem das Ritzen, gibt nur Narben und alle gucken einen doof an und starren auf die Arme und Beine...mal ist es mir egal und dann ärger ich mich drüber, vor allem, wenn ich wieder merke, dass ich mir irgendwelche Nerven angeschnitten habe und die Narben nie wieder weggehen werden und auf der anderen Seite kann ich es nicht lassen und mache weiter, aber ich weiß, dass es nicht richtig ist, dass es andere Wege geben muss mit Problemen und schwierigen Situationen umgehen zu können...dann der Wunsch es auch zu schaffen anders damit umzugehen, ein halbwegs "normales" Leben führen zu wollen und dann nur noch die endlose Verzweiflung und die Hoffnungslosigkeit. Nur noch den Wunsch zu sterben verspüren und dann doch wieder leben zu wollen und dann wieder nicht...aber trotz allem weiß ich, dass es nicht richtig ist, dass ich mit den Konsequenzen von meinem Handeln leben muss und, dass ich nunmal nach einem gescheiterten Suizidversuch auf Station lande, dass ich jetzt einen gesetzlichen Betreuer bekommen soll und eventuell in ein Heim für psychisch Kranke soll, aber letztendlich bin ich es, die mein Umfeld zum Handeln zwingt durch das, was ich mache und diese Einsicht oder das Eingeständnis fehlt mir bei dir komplett, nur ein paar Schnitte, nur ein paar Narben mehr, was macht das schon? Frage ich mich auch oft, aber wenn ich die Arme von anderen sehe, dann gibt es Momente in denen ich jeden einzelnen Schnitt bereue und weiß, dass ich mir damit die Zukunft verbaut habe...mit solchen Armen wird man nunmal nicht verstanden und oft verurteilt für Dinge, die die meisten Menschen nie verstehen, aber ich kann es nicht mehr ändern, ich kann nur versuchen gegen den Drang mich wieder zu verletzen anzukämpfen, versuchen Hilfe, die mir angeboten wird anzunehmen und irgendwie weiter zu leben und versuchen das Beste daraus zu machen, irgendwie...